03.05.17

Sitzen ist Silber, Bewegung ist Gold!

So sollte das Motto aller Menschen lauten, vor allem derer, die berufsbedingt viel sitzen müssen. Auf der internationalen Sportmesse ISPO in München erläutert Dr. Lutz Graumann, weshalb es so wichtig ist, auch im Arbeitsalltag für regelmäßige Bewegung zu sorgen.




„Die Läufer haben jetzt langsam herausgefunden, dass es nicht nur das Lauftraining ist, was einen erfolgreich macht, sondern auch noch das funktionelle Training nebenbei“, sagt Sportmediziner Graumann aus Rosenheim. „Die meisten von uns sitzen 6, 7, 8 Stunden am Schreibtisch und kommen gar nicht so viel zum Laufen“. Die neue Literatur allerdings sagt, dass einmal Laufen am Tag nicht für einen aktiven Lebensstil ausreicht. Im Interview stellt Graumann die drei Bewegungsarten vor, die heutzutage unterschieden werden. Die ein oder andere ist perfekt geeignet, um auch im Büro die notwendige Bewegung zu erhalten.

Die Mikrobewegung  


Dieser Tipp scheint ganz einfach: man sollte zwischendurch immer wieder seine Sitzhaltung ändern und ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass auch kleine Änderungen in der Körperhaltung positive Wirkungen haben können.

Die Minibewegung 


Nicht nur im Interesse der körperlichen Gesundheit, sondern auch der geistigen, rät Dr. Graumann dazu, jede Stunde 2-3 Minuten Pause zu machen. Dazu sollte man unbedingt auch aufstehen und gegebenenfalls einen Gang zur Toilette oder zum Getränkespender machen.

Die Makrobewegung


„Wenn man einen Trainingsreiz setzen möchte, braucht man die Makrobewegungen, durch die man wirklich ins Schwitzen kommt und nicht nur in der Kopfortzone vor sich hinläuft“, erklärt der Sportmediziner. Dass diese Art der Bewegung während der Arbeit eher schwieriger umzusetzen ist, bedeutet aber nicht, dass man sie nicht vor oder nach dem Arbeitstag durchführen kann.

[ck-immovation]

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